Auszubildende der Volksbank Bühl engagieren sich bereits im 5. Jahr in Folge für soziale Zwecke

Bühl, 21. Oktober 2015

Wer tatsächlich helfen möchte und erfolgreich etwas bewegen will, der braucht vor allem den  guten Willen dazu, zündende Ideen und ein starkes Team. Dieses Erfolgsrezept für gemeinnütziges Wirken im Dienste der guten Sache haben die Auszubildende bei der Volksbank Bühl jetzt bereits zum fünften Mal veranstaltet und sind überwältigt davon, wie sie mit „ihrem“ sozialen Projekt alle Erwartungen übertroffen haben.

Auszubildende der Volksbank Bühl engagieren sich bereits im 5. Jahr in Folge für soziale Zwecke

„Seit Mitte Mai haben wir mit viel Herzblut, Kreativität und Teamgeist unser Projekt verwirklicht, um Menschen mit Behinderung aktiv zu unterstützen und Herzenswüsche gemeinsam mit ihnen zu verwirklichen“, freuten sich die Auszubildenden der Volksbank Bühl bei der feierlichen Reflektion „ihres“ sozialen Projekts mit der Lebenshilfe Region Baden-Baden, Bühl und Achern.

Von Mai bis September haben die jungen Menschen bei vier verschiedenen Projekten Einsatz gezeigt und zusammen mit den Mitarbeitern der Lebenshilfe und ihren Bewohnern Wünsche wahr werden lassen.

Zum einen gab es das Projekt „Kräuterspirale und Hochbeet“, welches mit den Bewohnern der Wohntagesstätte in Steinbach verwirklicht wurde. „Zu Beginn an waren die Bewohner noch sehr zurückhaltend und begutachteten unsere Arbeit, doch noch im Laufe des ersten Tages wollten alle begeistert mithelfen.“ so die Auszubildende Kristina Zink.

Ein weiteres Projekt veranschaulichte den Auszubildenden, wie ein Wohnungsumzug von einer betreuten Wohnstätte in die erste eigene Wohnung für Menschen mit Behinderung abläuft. Chaotisch, aber sehr interessant wie offen und selbständig die Menschen sind. Jedoch ganz ohne Hilfe von Familie und Freunde geht es trotzdem nicht.“, beschreiben Mathias Moser und Anne-Kathrin Meier.

Das dritte Projekt fand an der Mooslandschule in Ottersweier statt und zeigte den Auszubildenden, wie die Jugendlichen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung auf das Berufsleben vorbereitet werden. „Ich war begeistert über die schnelle Auffassungsgabe und große Kreativität der Schülerinnen und Schüler.“, berichtet Nijazi Rexhepi, „anfangs wusste ich nicht wie ich mich verhalten soll und hatte Berührungsängste, doch durch die offene Art der Schülerinnen und Schüler habe ich mich schnell Willkommen gefühlt. Es hat mir viel Spaß bereitet, die Jugendlichen beim Lernen zu begleiten.“

Das vierte Projekt fand in der Kindertagesstätte in Bühl statt. Der erste Herzenswunsch der Kinder war das Gartenhaus für ihr Sommerfest kreativ umzugestalten. „Alle malten fleißig und konzentriert ihre Kunstwerke an die Wand des Gartenhauses. Es hat uns viel Spaß gemacht, den Kindern eine Freude zu bereiten.“, berichtet Anna Wössner.  Der zweite Wunsch war ein Gemüse-Kräuter-Beet gemeinsam anzulegen und zu ernten. „Die Kinder sollen die Kräuter und das Gemüse anpflanzen, regelmäßig gießen und es ausprobieren, um den Umgang mit frischen Lebensmitteln zu lernen und diese auch namentlich zu kennen.“, erklärte eine Erzieherin den Auszubildenden. „Es war sehr amüsant mit den Kindern die Pflanzen einzupflanzen und auch zu ernten. Wir hatten sehr viel Spaß zusammen.“, erzählen Jasmin Pfeifer und Sarah Hafner.

„Was mit einer sozialen Idee im Rahmen unseres Azubi-Projekts begann, hat sich für unser Team zu einem wahren Erfolg für den guten Zweck entwickelt. Das stolze Ergebnis sind 500 Euro Spende für die Kräuterspirale und viele neue Eindrücke, die uns das ganze Leben begleiten werden.“, freuten sich die jungen Menschen bei der feierlichen Präsentation mit dem Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Bühl, Claus Preiss, dem Geschäftsführer der WDL Nordschwarzwald GmbH Herr Hemlein, Frau Seifermann-Schoer, Leiterin der Wohnstätten und Johannes Agneti, Mitarbeiter der Lebenshilfe.

„Unser Ziel ist es, den Kontakt zwischen Menschen mit Behinderung und jungen Menschen zu fördern, da viele nicht wissen, wie wundervoll diese Menschen mit ihrer körperlichen beziehungsweise geistigen Einschränkung umgehen. Außerdem haben gerade junge Erwachsene Angst vor Berührungen mit behinderten Menschen und diese Angst versuchen wir ihnen mit solchen Projekten zunehmen“, äußerten sich die Verantwortlichen einstimmig zu dem Besuch der Volksbank Bühl.

„Wir sind stolz darauf, wie fantastisch die Auszubildenden mit Unterstützung unserer Ausbildungsbeauftragten dieses Projekt geplant, organisiert und umgesetzt haben. Mit unserem vielfältigen Förderengagement für die Menschen vor Ort versuchen wir immer wieder Vorbild zu sein. So haben wir unsere Stiftung der Volksbank Bühl seit ihrer Gründung im Jahr 2005 zum Dreh- und Angelpunkt unseres sozialen Engagements für die Region gemacht.“, beschrieb der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Bühl, Claus Preiss, die Motivation der Bank, ihre jungen Schützlinge weit über die eigentlichen Ausbildungsinhalte hinaus auf ihrem beruflichen Weg zu begleiten.

 

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