Volksbank Bühl bietet SEPA-Experten-Vorträge mit Michael Buschkühl

Bühl, 21.11.2012

Neues EU-Recht für den Zahlungsverkehr

Wie funktionieren zukünftig Lastschriften und Überweisungen? Wie kann ich mein Unternehmen frühzeitig auf die neuen Abläufe der einheitlichen nationalen und europaweiten Zahlungsgeschäfte einstellen und mit welchen Vorteilen kann es von SEPA profitieren? Seit Anfang 2008 werden mit SEPA, Single Euro Payments Area, nach und nach europaweit einheitliche Standards für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen umgesetzt.

„Als Bank, die ausführlich zu den einzelnen Aspekten informiert, haben wir am 20. und 21. November 2012 gleich zwei Experten-Veranstaltungen zu    SEPA und dem Euro-Zahlungsraum geboten, um unsere Kunden rechtzeitig auf die neuen, europaweiten Zahlverfahren vorzubereiten.“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Bank, Claus Preiss.

Bei beiden Informations-Veranstaltungen - in der World of Living in Rheinau-Linx und im Bürgerhaus Neuer Markt in Bühl - war Michael Buschkühl für rund 300 interessierte Gäste der international anerkannte Experte und Referent vor Ort. „Europa wächst zusammen. Damit wird auch unser Zahlungsverkehr innerhalb der EU-Staaten einheitlich.“, so Buschkühl in seinen spannenden Vorträgen. Was ist in Zukunft zu beachten, welche Änderungen ergeben sich und wie sieht der SEPA-Raum aus? Michael Büschkühl, der Dozent für die Frankfurt School of Finance & Management ist sowie verschiedene Projekte der EU, KfW und der Weltbank betreut, bot Informationen aus erster Hand und erläuterte ausführlich, welche neuen Möglichkeiten sich insbesondere für Unternehmen bieten, den europäischen Markt zu erschließen. Der Experte ließ keine Frage offen und zeigte dem Publikum detailliert die wichtigen Wege und Vorbereitungen auf, damit der Zahlungsverkehr auch in Zukunft  reibungslos funktionieren kann.

„An SEPA kommt niemand vorbei.“, so die wichtig-ste Botschaft Buschkühls, die zugleich auch Aufforderung an die Gäste war, jetzt zu handeln. „Bankkunden in der gesamten EU müssen sich mittelfristig auf andere Kontonummern und Bankleitzahlen einrichten. Dann soll auch bei Zahlungen im eigenen Land gelten, was bei Überweisungen ins Ausland schon jetzt Pflicht ist. Kontonummer und Bankleitzahl werden zukünftig international zu IBAN und BIC und es wird nur noch eine SEPA-Überweisung geben.“, erläuterte Buschkühl ganz konkret den Plan. Zugleich forderte er auf, die Zahlungsverkehrssoftware schon heute zu überprüfen und sie möglicherweise zu aktualisieren. 

„Wichtig für Firmenkunden: der 1. Februar 2014.“, betonte Buschkühl. Während Privatkunden noch bis 31. Januar 2016 die bisherige Kontonummer und Bankleitzahl für Überweisungen verwenden können, ist für Firmenkunden nur noch die SEPA-Überweisung möglich und auch für Lastschriften ergeben sich zu diesem Zeitpunkt wichtige Änderungen.

Das Publikum dankte dem Referenten mit großem Beifall für seine anschaulichen Ausführungen, mit denen er den einfachen Weg zu den einheitlichen Standards aufzeigte, und nutzte im Anschluss zahlreich die einmalige Gelegenheit zu Gesprächen mit dem Fachmann vor Ort.

„Als Bank, die sich in jeder Hinsicht als Impulsgeber für die Entwicklung unserer Region versteht, gehört es ganz einfach auch zu unserem Geschäftsprinzip, den heimischen Unternehmen über Finanzierungsmittel und ganzheitliche Beratungsleistung hinaus auch mit Informationen aus erster Hand zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung zu stehen.“, beschreibt Claus Preiss die Motivation der Volksbank Bühl,  dem Mittelstand auch in Zukunft mit vielfältigen Informationsveranstaltungen zu wichtigen Themen nahe zu sein.

Alle Informationen finden Interessierte auch auf der Homepage der Volksbank Bühl unter www.volksbank-buehl.de.

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